Hi ich bin Laura!

Vor 2 Jahren saß ich bei strahlendem Sonnenschein an meinem Laptop und habe ein Vorgespräch mit einer potenziellen Kundin geführt. Mein Herz hat wie wild geklopft und ich war super aufgeregt. 

Ich habe immer wieder meinen Leitfaden durchgelesen, um ja alles richtig zu machen. Ich musste mich total zusammenreißen, um halbwegs souverän zu wirken.

Ehrlich! Ich habe mich jedes Mal wie verrückt gefreut, wenn Vorgespräche reingekommen sind und bin vor Freude durch die Wohnung getanzt. 

Und gleichzeitig war da dieses andere Gefühl. Panik!

Was ist, wenn ich den Erwartungen nicht gerecht werde? Ich meine Kunden falsch berate? Ich mich überschätze und sie bei anderen Coaches viiiiiel besser aufgehoben wären? Sie mich geldgeil finden wenn ich meinen Preis nenne? Oder noch schlimmer: ich es wirklich bin?

Die Selbstsabotage nahm ihren Lauf!


Das Ergebnis?

Ich habe oft Kunden abgelehnt und weg empfohlen, weil ich glaubte, dass ihnen andere besser helfen könnten als ich. 

Oder ich hatte ein ultra schlechtes Gewissen Geld anzunehmen. Ich bin Kunden bei Preisen entgegengekommen und habe mir den Popo abgearbeitet. Oder habe mich wie jemand gefühlt, der andere über den Tisch zieht.

Kein schönes Gefühl.

Irgendwann hat mich dann mein Mann angesprochen. Warum ich eigentlich soooo oft Kunden ablehne. „Laura, ich glaube die Kundin, der du in deinen Augen perfekt helfen kannst, muss erst noch geboren werden. Ich glaube du grenzt dich da zu sehr ein und unterschätzt total, was du kannst!“

Natürlich war ich erstmal uneinsichtig ;-)!

Uff. „So ein Idiot. Der hat doch keine Ahnung“, habe ich gedacht.

Auch meine Familie und Freunde haben mir immer wieder gesagt, dass ich ganz schön selbstkritisch und perfektionistisch bin. Ich doch meinen Weg mehr genießen soll. Ich doch lieber mal sehen soll, was ich schon alles erreicht habe und mich entspannen soll.

„Die sehen mich und meine Weg doch viiiiel zu positiv! Die sind doch total voreingenommen. So erfolgreich bin ich gar nicht. Wenn die wüssten…“

Und dennoch, diese Rückmeldungen haben mich zum Grübeln gebracht. Sollten sie Recht haben?

Ich schaute genauer hin und hatte eine Erkenntnis, die mein Ego richtig ätzend fand!

Ja, einerseits war ich mit sehr im Klaren, was ich alles gelernt und gemacht hatte in den letzten Jahren.

Schließlich hatte ich das Psychologiestudium erfolgreich abgeschlossen und danach unzählige Menschen auf ihrem Weg begleitet. Meine Klienten haben mir immer tolles Feedback gegeben. Ich war jedes mal sooo glücklich, zu sehen, wie toll sie sich entwickelt hatten und wie gut es ihnen nun ging.

Ich hatte zusätzliche Weiterbildungen absolviert, sei es, um meine Coachingskills zu verbessern oder ne halbe Marketing-Exerting zu werden.

Neben meinem Vollzeitjob, der Planung meiner Hochzeit und einer Weiterbildung habe ich mir meine Selbstständigkeit aufgebaut.
Schließlich bin ich all in gegangen, obwohl ich super Panik hatte zu versagen und am Ende in einem super miesen Job zu landen.

Und ich war im Gespräch mit dem Campus Verlag für meinen ersten Ratgeber, der dieses Jahr endlich erscheinen wird.

Irgendwie wusste ich schon, dass ich gut bin, in dem was ich tue. Trotzdem, es war nicht von der Hand zu weisen. Ich hatte Selbstzweifel. Und auch, wenn ich vom Naturell super chaotisch bin, war ich definitiv perfektionistisch.

So ätzend mein Ego das fand – schließlich bin ich ja eine total reflektierte Psychologin, Selbstwertprobleme habe ICH doch NIEMALS, das wäre ja ne Schwäche,  ha ha – DAS hatte definitiv was mit meinem Selbstwertgefühl zu tun.

Bähmm.

Nachdem sich mein Ego beruhigt hatte, machte ich mich ans Werk und DAS passierte:

Nachdem ich den Schreck verdaut und sich mein Ego beruhigt hatte, habe ich mich ans Werk gemacht und an mir und meinem Mindset gearbeitet. So sehr es auch manchmal gepikst hat, es hat sich sowas von gelohnt!

Heute arbeite ich online mit wundervollen Kundinnen und freue mich soooo sehr zu sehen, was für geniale Ergebnisse sie haben! Ich kann voller Stolz sagen: ich bin eine richtig gute Wahl für meine Kundinnen und sie sehen das zum Glück auch so ;-).

Ich genieße das Leben mit meinem Mann in Hamburg, der sich total darüber gefreut hat, dass ich Sturkopf ausnahmsweise mal auf ihn gehört habe ;-). 

Mein Hund Baloo und ich machen regelmäßig den Park unsicher. Ich besuche meine Omi, tausche mich mit meinem Bruder und der Familie aus oder quatsche mit meinen Mädels bei einem Vino über das Leben. 

Klopfen manchmal noch Zweifel oder mein innerer Kritiker an? 
Ja, alles andere wäre gelogen. Ich hab da auch noch meine Momente. 

Aber weißt du was? Das ist nicht schlimm, wenn du weißt, wie du damit umgehen kannst und tief in dir  erkennst: ich bin genau so richtig, wie ich bin.

Wenn du auch entspannt erfolgreich sein willst, helfe ich dir dabei super gerne!

Alles Liebe, Deine Laura